Mexiko: eine ernsthafte Investitionschance.
Für globale Konzerne ist Mexiko ein Pflichtstandort: 33 der 40 DAX-Unternehmen haben hier eine eigene Gesellschaft, Niederlassung oder Repräsentanz.1 Sie fangen nicht bei null an. Kunden, Lieferketten und Fachkräfte sind schon da.
Deutsche Investitionen und Technologie, mit Stolz in Mexiko im Einsatz.
Mexiko ist nicht nur Werkbank.
Mit rund 134 Mio. Menschen ist Mexiko selbst ein großer Binnenmarkt,2 mit einer Industrie, die Maschinen, Komponenten, Automatisierung und Service braucht. Für viele Mittelständler beginnt der Weg nach Mexiko deshalb bei einem Kunden, der dort schon fertigt.
Für Sie heißt das: Der erste Schritt ist nicht die Standortsuche. Er ist, Ihre Zielkunden in Mexiko genau zu kennen.
Die Industrie ist schon da.
Im Norden und im Bajío ist über Jahrzehnte ein Industrie-Ökosystem gewachsen, besonders in Automobil, Luft- und Raumfahrt und Elektronik. Mehr als 2.000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung sind in Mexiko registriert, rund ein Drittel davon produziert im Land. Von den 40 DAX-Konzernen sind 33 mit einer eigenen Gesellschaft, Niederlassung oder Repräsentanz vor Ort.1
Die großen DAX-Konzerne kommen mit eigenen Expansionsteams nach Mexiko. Der Mittelstand, über 99 % der Unternehmen in Deutschland, hat selten eines.3 Senda ist Ihr Expansionsteam.
Für Sie heißt das: Sie treffen auf Kunden, Zulieferer und Fachkräfte, die europäische Standards kennen. Entscheidend ist, ob die Zulieferer in Ihrer Nische schon da sind.
Mexiko im Vergleich: unsere Einschätzung
| Kriterium | Mexiko | China | Polen, Tschechien | Vietnam, Indien | Marokko |
|---|---|---|---|---|---|
| Zugang zum US-Markt | USMCA-konforme Waren zollfrei7 | US-Zusatzzölle, Sätze ändern sich laufend8 | EU-Abkommen: meist 15 % US-Zoll8 | Laufende US-Verfahren, Sätze offen8 | Freihandelsabkommen mit EU und USA10 |
| Nähe zum Absatzmarkt | 1 bis 3 Tage per Lkw in die USA | 3 bis 5 Wochen auf dem Seeweg in die USA | Per Lkw nah an Kunden in der EU | 3 bis 5 Wochen auf dem Seeweg | Per Lkw-Fähre über Tanger nach Europa10 |
| Industrielles Ökosystem | Sehr reif in Automobil und Elektronik | Das tiefste und breiteste Zulieferernetz | Stark in Automobil, eng mit der deutschen Industrie verflochten | Wächst schnell, Vorprodukte oft noch importiert | Rund 230 ausländische Firmen im Fahrzeugbau10 |
| Arbeitskosten | Wettbewerbsfähig bei Technikern und Ingenieuren | Kein Niedriglohnland mehr | Höher, in Zloty oder Kronen | Am niedrigsten | Moderat10 |
| Energie und Infrastruktur | Kritisch bei Netzanschluss und Wasser | Gut ausgebaut | Stabile EU-Netze | Je nach Region unterschiedlich | Je nach Standort unterschiedlich |
| Geopolitik und Rechtsrahmen | Eng an die USA gebunden, USMCA wird jährlich überprüft9 | Höchstes Risiko aus Handelskonflikt und beim Schutz geistigen Eigentums | EU-Recht | Im Fokus laufender US-Verfahren | Kleinerer Binnenmarkt, Fokus auf Export |
Mexiko gewinnt, wenn Nordamerika Ihr Markt ist. USMCA-Ware zollfrei, Lkw statt Containerschiff und eine Industrie, die Ihre Standards schon spricht.
Polen oder Tschechien passen besser, wenn Ihre Kunden vor allem in der EU sitzen.
Vietnam oder Indien passen besser, wenn die Lohnkosten entscheiden und die USA nicht Ihr Hauptmarkt sind.
Marokko passt besser, wenn Sie Europa beliefern und eine Alternative zu Osteuropa suchen.
China bleibt stark beim Lieferantennetz. Die Frage ist, wie viel Risiko Sie dort bündeln wollen.
Einschätzung der Senda-Experten, Stand Oktober 2026. Zollangaben laut den genannten Quellen; die US-Zölle ändern sich laufend.
Quellen: Institut für Mittelstandsforschung · Auswärtiges Amt · AHK Mexiko / CAMEXA · Senda · Senda · Holland & Knight LLP · Baker Botts LLP · White & Case LLP · Germany Trade & Invest · Alle Quellen
Ein Markt und, je nach Geschäftsmodell, die Drehscheibe nach Nordamerika.
2025 war Mexiko der größte Handelspartner der USA bei Waren und Dienstleistungen: 976,1 Mrd. US-Dollar insgesamt, davon 872,8 Mrd. US-Dollar Warenhandel. Ein großer Teil davon ist gemeinsame Produktion: Vorprodukte gehen in beide Richtungen über die Grenze.
Und der Trend zeigt nach oben: Von Januar bis August 2026 lieferte Mexiko Waren für 419,3 Mrd. US-Dollar in die USA, 18 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit 17,4 % der US-Importe ist Mexiko der größte Lieferant der USA, vor Kanada und Taiwan.11
Die USA sind das wichtigste Ziel deutscher Auslandsinvestitionen: 27,3 % des Bestands 2024, rund 460 Mrd. Euro, 102 % mehr als 2010.13 Neue Investitionen dort sind im ersten Halbjahr 2026 aber um 65 % eingebrochen, auf rund 4,3 Mrd. Euro.14 Der US-Markt bleibt das Ziel. Die Frage ist, von wo aus man ihn am besten beliefert.
Für manche Unternehmen ist Mexiko deshalb mehr als ein Markt: ein Standort, von dem aus sie auch Kunden in den USA und Kanada beliefern. Das gilt nicht automatisch. Es hängt von Produkt, Ursprungsregeln und Zöllen ab.
Die USMCA-Überprüfung, kurz erklärt
Das Abkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada (T-MEC) gilt bis 2036. Bei der Überprüfung am 1. Juli 2026 haben die USA einer Verlängerung nicht zugestimmt. Seitdem wird jährlich überprüft; für 2027 sammelt die US-Regierung bereits Stellungnahmen. Im Fragenkatalog fehlen gegenüber 2025 das Ziel eines „ausgewogenen Handels“ mit Mexiko und Kanada und der gemeinsame Wettbewerbsausschuss.16
Was sich verschieben kann: Ursprungsregeln und der nordamerikanische Anteil an Ihrem Produkt. Und damit die Frage, wo Sie fertigen, einkaufen und investieren.
Für Sie heißt das: Die Überprüfung ist kein Grund zu warten, sondern ein Grund, Szenarien vor der Standortentscheidung zu rechnen.
Quellen: El Financiero · Congressional Research Service · Institut der deutschen Wirtschaft · Reuters · White & Case LLP · Office of the United States Trade Representative · Office of the United States Trade Representative · Alle Quellen
Weniger Zölle, mehr Marktzugang.
Die EU und Mexiko haben ihr Handelsabkommen modernisiert. Es baut die meisten verbleibenden Zölle ab und öffnet mehr Möglichkeiten bei Dienstleistungen, Investitionen und öffentlichen Ausschreibungen, erstmals auch in den Bundesstaaten. Dazu kommen Regeln zu digitalem Handel und kritischen Rohstoffen.
- Unterzeichnet22. Mai 2026
- Zustimmung der EU abgeschlossen14. Juli 2026
- Ratifizierung durch Mexikonach unserem Stand vom 6. Oktober 2026 noch nicht abgeschlossen
- In Kraftzwei Monate nach gegenseitiger Notifizierung, Termin noch offen
Für deutsche Investoren gelten schon heute zwei Abkommen: das Doppelbesteuerungsabkommen von 2008, 2021 per Protokoll aktualisiert,19 und der Investitionsschutzvertrag, in Kraft seit 2001.20
Für Sie heißt das: Mexiko wird für europäische Unternehmen planbarer. Wer jetzt prüft, ist vorbereitet, wenn das Abkommen gilt.
Quellen: Rat der Europäischen Union · Europäische Kommission · Deutscher Bundestag · World Trade Institute · Alle Quellen
Das Kapital ist schon unterwegs.
2025 flossen 40,9 Mrd. US-Dollar ausländische Direktinvestitionen nach Mexiko, ein Rekord. 67,7 % davon waren reinvestierte Gewinne von Unternehmen, die bereits im Land sind.
Für Sie heißt das: Wer in Mexiko ist, investiert weiter. Das ist ein stärkeres Signal als jede Ankündigung.
Quellen: Secretaría de Economía · Alle Quellen
Made in Mexico: steckt schon in Ihrem Auto, Ihrem Rechner und Ihrem Flugzeug.
Vier Branchen, in denen Mexiko längst fester Teil globaler Lieferketten ist.
2025 exportiert, 78,4 % davon in die USA.22 Mexiko ist weltweit fünftgrößter Hersteller und Exporteur von Pkw und viertgrößter Exporteur von Autoteilen.23
Ihre Kunden aus der Autoindustrie fertigen schon hier und brauchen Zulieferer vor Ort.
Exporte von Computertechnik 2025, 144,8 % mehr als im Vorjahr, getrieben von KI-Servern.24 Damit liegen sie vor den Exporten fertiger Fahrzeuge.25
Rund 95 % der Komponenten werden importiert. Die Chance liegt in lokaler Wertschöpfung, nicht nur in der Montage.
Exporte 2025 nach vorläufigen Zahlen, mehr als 90 % davon in die USA. Mexiko ist der wichtigste Medizintechnik-Lieferant der USA, mit rund 175.000 Beschäftigten.26
Wer Medizintechnik in die USA liefert, findet hier ein eingespieltes Umfeld, vor allem in Baja California.
Exporte 2024, rund 80 % davon in die USA. 368 Unternehmen (Mitte 2023), nach Branchenangaben der viertgrößte Exporteur weltweit.27
Strenge Zertifizierungen sind hier Alltag. Ein Vorteil für Zulieferer, die das schon können.
Für Sie heißt das: Sie fangen nicht auf der grünen Wiese an. Kunden, Lieferketten und Fachkräfte sind in diesen Branchen schon da.
Wir glauben an Mexiko.
Quellen: INEGI · U.S. International Trade Administration · Expansión · Mexico Business News · Germany Trade & Invest · Expansión · Alle Quellen
Mexiko ist nicht ein Standort, sondern zweiunddreißig.
Das IMCO, ein unabhängiger mexikanischer Thinktank, vergleicht jedes Jahr alle Bundesstaaten und die großen Städte: nach Wirtschaft, Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Gesellschaft, Rechtsstaat und Regierungsführung. Wählen Sie den Faktor, der für Ihr Vorhaben zählt, filtern Sie nach Region oder sehen Sie, wer aufholt.
- 1Mexiko-StadtSpitze bei Talent und Hochschulbildung=Gesamt 1
- 2QuerétaroAuto, Luft- und Raumfahrt, Rechenzentren▲ 4Gesamt 2
- 3Nuevo LeónSeit 2006 Platz 1 bei komplexen Innovationssektoren=Gesamt 3
- 4CoahuilaExportstark, Autoindustrie▲ 3Gesamt 4
- 5Baja California SurTourismus, relativ hohe Löhne, wenig Informalität▼ 3Gesamt 5
- 6JaliscoVielfältige Wirtschaft, Innovationskraft▼ 2Gesamt 6
- 7Yucatán▲ 3Gesamt 7
- 8AguascalientesEng in nordamerikanische Lieferketten eingebunden▼ 3Gesamt 8
- 9Quintana Roo▲ 12Gesamt 9
- 10San Luis Potosí▲ 2Gesamt 10
- 11Tamaulipas▲ 4Gesamt 11
- 12SonoraIndustrie, gut ausgebildete Fachkräfte▼ 3Gesamt 12
- 13Campeche▲ 6Gesamt 13
- 14Nayarit▲ 8Gesamt 14
- 15ChihuahuaExporte: 108 % des BIP, Elektronik und Computer▼ 7Gesamt 15
- 16Guanajuato▼ 3Gesamt 16
- 17Baja CaliforniaExporte: 78,6 % des BIP▼ 6Gesamt 17
- 18Tlaxcala▼ 1Gesamt 18
- 19Bundesstaat Mexiko▲ 4Gesamt 19
- 20Colima▼ 2Gesamt 20
- 21Hidalgo▼ 7Gesamt 21
- 22Durango▼ 2Gesamt 22
- 23Sinaloa▼ 7Gesamt 23
- 24Tabasco▲ 1Gesamt 24
- 25Veracruz▲ 1Gesamt 25
- 26Puebla▼ 2Gesamt 26
- 27Chiapas▲ 5Gesamt 27
- 28Zacatecas=Gesamt 28
- 29Morelos▼ 2Gesamt 29
- 30Michoacán▼ 1Gesamt 30
- 31Oaxaca▼ 1Gesamt 31
- 32Guerrero▼ 1Gesamt 32
- 1QuerétaroPlatz 1 bei Wirtschaft und Innovation; 61,88 % eigene EinnahmenGesamt 1
- 2GuadalajaraGesamt 2
- 3HermosilloInformalität 36,71 % (landesweit niedrigster Wert: Saltillo, 25,55 %)Gesamt 3
- 4SaltilloNiedrigste Informalität des Landes (25,55 %), 583,63 Pesos Wertschöpfung je ArbeitsstundeGesamt 4
- 5MonterreyGesamt 5
- 6Mérida3,15 Morde je 100.000 Einwohner, geringste Korruptionswahrnehmung (69,79 %)Gesamt 6
- 7ChihuahuaGesamt 7
- 8AguascalientesGesamt 8
- 9San Luis PotosíGesamt 9
- 10Mexiko-StadtVielfältigste Wirtschaft (948 Sektoren)Gesamt 10
- 11La LagunaGesamt 11
- 12JuárezGesamt 12
- 13MexicaliGesamt 13
- 14LeónGesamt 14
- 15MoreliaGesamt 15
- 16TolucaGesamt 16
- 17Puebla-TlaxcalaGesamt 17
- 18CancúnGesamt 18
- 19CuliacánVon Platz 11 auf 19 gefallen, wegen gestiegener UnsicherheitGesamt 19
- 20TijuanaGesamt 20
- 21CuernavacaGesamt 21
- 1Puerto VallartaGesamt 1
- 2TepicGesamt 2
- 3VeracruzGesamt 3
- 4DurangoGesamt 4
- 5PachucaGesamt 5
- 6TampicoGesamt 6
- 7MazatlánGesamt 7
- 8IrapuatoGesamt 8
- 9VillahermosaGesamt 9
- 10XalapaGesamt 10
- 11OaxacaGesamt 11
- 12ReynosaGesamt 12
- 13MatamorosGesamt 13
- 14Tuxtla GutiérrezGesamt 14
- 15Tlaxcala-ApizacoGesamt 15
- 16CelayaGesamt 16
- 17AcapulcoGesamt 17
- 1La PazGesamt 1
- 2Monclova-FronteraGesamt 2
- 3Nuevo LaredoGesamt 3
- 4Los CabosGesamt 4
- 5Playa del CarmenGesamt 5
- 6Ciudad VictoriaGesamt 6
- 7Zacatecas-GuadalupeGesamt 7
- 8Los MochisGesamt 8
- 9SilaoGesamt 9
- 10NogalesGesamt 10
- 11Ciudad ObregónGesamt 11
- 12CampecheGesamt 12
- 13EnsenadaGesamt 13
- 14Colima-Villa de ÁlvarezGesamt 14
- 15ChetumalGesamt 15
- 16La Piedad-PénjamoGesamt 16
- 17OrizabaGesamt 17
- 18TapachulaGesamt 18
- 19CoatzacoalcosGesamt 19
- 20MinatitlánGesamt 20
- 21ChilpancingoGesamt 21
- 22CuautlaGesamt 22
- 23TulancingoGesamt 23
- 1DeliciasGesamt 1
- 2Piedras NegrasGesamt 2
- 3OcotlánGesamt 3
- 4GuaymasGesamt 4
- 5SabinasGesamt 5
- 6GuanajuatoGesamt 6
- 7RioverdeGesamt 7
- 8TecománGesamt 8
- 9TianguistencoGesamt 9
- 10Moroleón-UriangatoGesamt 10
- 11OzumbaGesamt 11
Die Zusätze unter zehn Bundesstaaten zeigen die Stärken, für die das IMCO sie zum 20-jährigen Jubiläum des Index ausgezeichnet hat.
Die Zusätze unter einzelnen Städten stammen aus den Ergebnissen des IMCO-Städteindex 2026. Der Unterschied liegt in Arbeitsmarkt, Sicherheit und lokaler Verwaltung: Städte in Lieferketten an der Nordgrenze und im Bajío haben formellere, produktivere Arbeitsmärkte.
▲ ▼ Plätze gewonnen oder verloren gegenüber 2025 (Gesamtrangliste).
Rangliste: IMCO, Índice de Competitividad Estatal 2026 (32 Bundesstaaten) und Índice de Competitividad Urbana 2026 (72 Städte, Rang innerhalb der Größenklasse). Regionen: Senda-Einteilung.
Für Sie heißt das: Querétaro liegt in beiden Ranglisten ganz vorn. Für Ihren Business Case zählt aber nicht der Platz, sondern Ihr Engpass: Fachkräfte, Strom, Zulieferer oder Sicherheit. Genau das prüfen wir vor Ort.
Quellen: IMCO · IMCO · Alle Quellen
Mexiko ist nicht einfach. Aber jedes Risiko ist eine Variable, kein Urteil.
Wir beschönigen nichts. Wir reduzieren Mexiko aber auch nicht auf seine Risiken. Die richtige Frage ist nie, ob Mexiko Probleme hat, sondern ob Ihr Standort, Ihre Branche und Ihr Betriebsmodell damit umgehen können.
Strom
Netzanschluss und Versorgung schwanken je nach Region, grüner Strom ist knapp.
Für energieintensive Fertigung wird der Standort zur Stromfrage: Netzanschluss, Eigenerzeugung und Vertrag prüfen, bevor Kapital fließt.
Hier schließt sich ein Kreis: Deutsche Investitionen brauchen Strom und bringen zugleich Technik mit, die Mexikos Netz stärken kann. Auf der Energie-Geschäftsreise des Bundeswirtschaftsministeriums 2026 sahen deutsche Anbieter Chancen bei Smart Grids, Speichern und dezentraler Erzeugung.30
Wasser
Die Verfügbarkeit unterscheidet sich stark nach Region und Branche.
Wer Wasser bei der Standortwahl von Anfang an mitdenkt, macht daraus einen Vorteil.
Handelsregeln
Das USMCA wird jährlich überprüft.
Wer die Szenarien früh kennt, entscheidet besser über Beschaffung, Fertigung und Investition.
Arbeitskosten
Die Wochenarbeitszeit sinkt stufenweise auf 40 Stunden bis 2030. Der Mindestlohn stieg 2026 um 13 %.
Rechnen Sie mit den realen Kosten Ihrer Fachkräfte, nicht mit dem Mindestlohn. Das gehört in den Business Case. Zum Lohnometer
Genehmigungen
Vorgaben unterscheiden sich nach Tätigkeit, Bundesstaat und Betriebsmodell.
Wer die Abläufe vor Ort kennt, gewinnt Zeit. Zusagen gehören schriftlich festgehalten.
Verträge
Streitfälle vor mexikanischen Gerichten können sich lange hinziehen.
Schiedsklausel, Gerichtsstand und Investitionsschutz gehören in den Vertrag, bevor unterschrieben wird.
Sicherheit
Die Lage unterscheidet sich stark nach Region, Branche und Route.
Die richtige Frage ist, wie Ihr Standort, Ihre Transporte und Ihre Entsandten konkret aufgestellt werden.
Wachstum
Das BIP wuchs 2025 real nur um 0,5 %.
Die Chance liegt nicht im Durchschnitt, sondern in bestimmten Branchen, Regionen und Lieferketten.
Quellen: Energía Hoy · Germany Trade & Invest · White & Case LLP · Holland & Knight LLP · Garrigues · Centro de Estudios de las Finanzas Públicas · Alle Quellen
Die zehn Fragen, die jeder Investitionsausschuss stellt.
Wer aus Europa nach Mexiko geht, fragt nicht romantisch, sondern operativ, finanziell und nach dem Risiko. Hier sind die Fragen und was wirklich dahintersteckt.
Betrieb und Infrastruktur
Wie sicher ist die Versorgung mit Strom und Wasser für industrielle Prozesse?
Was dahintersteckt: Engpässe im Netz der CFE und Wasserknappheit im Norden sind bekannt. Gefragt sind Industrieparks mit eigenen Umspannwerken oder fertigen Anlagen zur Eigenerzeugung.
Wie gut sind die lokalen Zulieferer der zweiten und dritten Ebene?
Was dahintersteckt: Ein europäischer Maschinenbauer will nicht jede Schraube und jede Wärmebehandlung aus Europa importieren. Die Frage ist, ob es im Bajío oder im Norden ISO-zertifizierte Werkstätten gibt oder ob die Lieferkette von Grund auf entwickelt werden muss.
Kosten, Finanzen und Rendite
Was kosten Ingenieure und Techniker wirklich, bereinigt um Produktivität?
Was dahintersteckt: Der Mindestlohn ist dafür nicht relevant. Gebraucht werden Fachleute für Automatisierung, Mechatronik und Werkzeugbau, verglichen mit den Kosten pro Stunde in Osteuropa oder Vietnam.
Wie wirken sich die lokalen Steuerregeln und die Rückführung von Gewinnen aus?
Was dahintersteckt: Steuermodelle, Doppelbesteuerungsabkommen wie das zwischen Mexiko und Deutschland und ein reibungsloser Weg, Dividenden an die Muttergesellschaft in Europa zu überweisen.
Risiko, Sicherheit und Recht
Wie wird das Sicherheitsrisiko beim Warentransport und für entsandte Mitarbeitende gesteuert?
Was dahintersteckt: Diebstahl im Straßengüterverkehr auf bestimmten Strecken und die Reisehinweise der eigenen Regierung. Erwartet werden klare Abläufe: geschlossene Industrieparks, begleitete Transporte, sichere Routen zu Häfen und Grenze.
Welche Rechtssicherheit und regulatorische Stabilität bietet das Land mittel- und langfristig?
Was dahintersteckt: Änderungen in der Energie- und Arbeitspolitik. Die Frage ist, ob Verträge und gewerbliche Schutzrechte durch die geltenden internationalen Abkommen geschützt sind.
Markt und Handelsabkommen
Welche Ursprungsregeln gelten unter dem USMCA, damit unser Produkt als „Made in Mexico“ gilt?
Was dahintersteckt: Die Fertigung in Mexiko nützt wenig, wenn beim Export in die USA doch Zölle fällig werden, weil der europäische Anteil der Komponenten zu hoch ist. Gebraucht wird eine saubere rechtliche Ursprungsplanung.
Wie lange dauert es wirklich von der Entscheidung bis zum ersten produzierten Teil?
Was dahintersteckt: Behördliche Fristen für Umweltgenehmigungen, Baugenehmigungen und die Registrierung beim SAT. Niemand will, dass aus einem Projekt von sechs Monaten eines von achtzehn wird.
Kultur und Talente
Wie hoch ist die Fluktuation in den großen Industriezentren, und wie lässt sie sich steuern?
Was dahintersteckt: In stark ausgelasteten Regionen wie Ciudad Juárez, Tijuana oder Monterrey kann die Fluktuation für einen Mittelständler, der viel in technische Ausbildung investiert, zerstörerisch sein. Gesucht sind Regionen mit stabilerem Arbeitsmarkt.
Gibt es die nötige Infrastruktur, wenn wir europäische Ingenieure vorübergehend oder dauerhaft entsenden?
Was dahintersteckt: Internationale Krankenhäuser, zweisprachige Schulen oder deutsche und französische Schulen, wie es sie etwa in Puebla, Mexiko-Stadt oder Querétaro gibt, und gute Lebensqualität für Führungskräfte.
Einschätzung der Senda-Experten, Stand Oktober 2026. Die Antworten für Ihr Unternehmen erarbeiten wir mit Ihnen in der ersten Phase, mit Quellen.
Lohnt sich Mexiko für Ihr Unternehmen? Und wenn ja, wie treten Sie richtig ein?
Das klären wir mit Ihnen: erst mit Zahlen und Quellen, dann vor Ort. Chance ohne Naivität, Risiko ohne Lähmung.
Quellen und Stand der Angaben
Alle Zahlen dieser Seite und alle Antworten von Miguel stammen aus diesen Quellen. Werte mit dem Hinweis „Einschätzung der Senda-Experten“ sind Richtwerte aus der Praxis, keine amtliche Statistik.
Alle Quellen anzeigen
- Senda (eigene Auswertung von Unternehmensangaben und Fachpresse): DAX-40-Konzerne mit eigener Gesellschaft in Mexiko (Senda-Recherche aus Unternehmensquellen). Stand 2026-10. Verlässlichkeit: B (eigene Recherche; Belege je Unternehmen in der Senda-Arbeitsliste).
- Consejo Nacional de Población (CONAPO), berichtet von El Congresista: Proyección de la población de México a mitad de 2026 (CONAPO). Stand 2026-01-06. Verlässlichkeit: B (Presse, Primärquelle amtliche Projektion des CONAPO).
- Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn: Kleine und mittlere Unternehmen: volkswirtschaftlicher Beitrag (Pressemitteilung IfM Bonn, verbreitet über idw). Stand 2026-07-06. Verlässlichkeit: A (Forschungsinstitut, amtliche Unternehmensstatistik).
- Auswärtiges Amt: Deutschland und Mexiko. Bilaterale Beziehungen. Stand 2026-10-01. Verlässlichkeit: A (Bundesregierung).
- AHK Mexiko / CAMEXA: Startseite AHK Mexiko (Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer). laufend aktualisiert. Verlässlichkeit: A- (offizielle Auslandshandelskammer, Eigenangabe).
- Senda, Einschätzung der Senda-Experten: Strategische Entscheidungsmatrix: Mexiko im industriellen Vergleich (Einschätzung der Senda-Experten). Stand 2026-10. Verlässlichkeit: Einschätzung der Senda-Experten (Richtwerte aus der Praxis, keine amtliche Statistik).
- Holland & Knight LLP (internationale Wirtschaftskanzlei): Mexico Retains Preferential Access Under USMCA Despite New U.S. Forced Labor Tariffs. Stand 2026-07-23. Verlässlichkeit: B (Fachkanzlei).
- Baker Botts LLP (internationale Wirtschaftskanzlei): Trump Tariff Tracker, July 2, 2026. Stand 2026-07-02. Verlässlichkeit: B (Fachkanzlei).
- White & Case LLP (internationale Wirtschaftskanzlei): USMCA 2026 Joint Review. United States declines to extend Agreement, triggering annual reviews. Stand 2026-07. Verlässlichkeit: B (Fachkanzlei, sekundär; Primärquelle USTR).
- Germany Trade & Invest (GTAI): Produktionsstandort Marokko. Stand 2025-06-25. Verlässlichkeit: A (Außenwirtschaftsagentur des Bundes).
- El Financiero (Wirtschaftszeitung, Mexiko), nach Daten des U.S. Census Bureau: México rompe récord y exporta 419 mil millones de dólares a EU en ocho meses. Stand 2026-10-07. Verlässlichkeit: B (Fachpresse, Primärquelle U.S. Census Bureau).
- Congressional Research Service (Forschungsdienst des US-Kongresses): U.S.-Mexico Trade Relations (In Focus IF11175). Stand 2026-08-13. Verlässlichkeit: A (US-Kongress, amtliche Analyse).
- Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Köln: Deutsche Auslandsinvestitionen: Seit 2010 mehr als verdoppelt (Pressemitteilung zum IW-Report 39/2026, Samina Sultan, Jürgen Matthes). Stand 2026-10-06. Verlässlichkeit: A (Wirtschaftsforschungsinstitut, Daten der Deutschen Bundesbank).
- Reuters, nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft auf Basis von Bundesbank-Daten: IW: Deutsche Firmen drosseln USA-Investitionen um zwei Drittel (Reuters). Stand 2026-08-17. Verlässlichkeit: B (Nachrichtenagentur, Daten von IW und Bundesbank).
- Office of the United States Trade Representative (USTR): USTR Seeks Public Comment on the 2027 Joint Review of USMCA. Stand 2026-10-02. Verlässlichkeit: A (US-Regierung).
- Office of the United States Trade Representative (USTR), Federal Register: Request for Comments on the Operation of the USMCA (Federal Register, 91 FR 63379, 5. Oktober 2026), verglichen mit der Bekanntmachung vom 17. September 2025. Stand 2026-10-05. Verlässlichkeit: A (US-Regierung, amtliche Bekanntmachung).
- Rat der Europäischen Union: EU-Mexico: Council gives final approval to modernised trade agreement" (Pressemitteilung). Stand 2026-07-14. Verlässlichkeit: A (Rat der EU).
- Europäische Kommission, Generaldirektion Handel: EU-Mexico Modernised Global Agreement. Agreement page and factsheet "General benefits. Stand 2026-05-22. Verlässlichkeit: A (Europäische Kommission).
- Deutscher Bundestag (hib 351/2022, Finanzausschuss): Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland–Mexiko vom 9. Juli 2008, geändert durch Protokoll vom 8. Oktober 2021. Stand 2022-07-06. Verlässlichkeit: A (Bundestag).
- World Trade Institute (WTI), Vertragsdatenbank; UNCTAD Investment Policy Hub: Investitionsförderungs- und -schutzvertrag Deutschland–Mexiko (unterzeichnet 25. August 1998, in Kraft seit 23. Februar 2001). Stand 2001-02-23. Verlässlichkeit: A (Vertragstext in amtlicher Vertragsdatenbank).
- Secretaría de Economía (Wirtschaftsministerium Mexiko), berichtet von El Financiero: Inversión Extranjera Directa 2025 (Bericht der Secretaría de Economía, berichtet von El Financiero). Stand 2026-02-25. Verlässlichkeit: A (amtliche Zahl), über B (Wirtschaftspresse) wiedergegeben.
- INEGI (Statistikamt Mexiko): Registro administrativo de la industria automotriz de vehículos ligeros (RAIAVL), enero a diciembre de 2025. Stand 2026-01-09. Verlässlichkeit: A (amtliche Statistik).
- U.S. International Trade Administration (trade.gov): Mexico Country Commercial Guide: Automotive Industry. Stand 2026-02-11. Verlässlichkeit: A (Regierungsbehörde).
- Expansión (Wirtschaftsmedium, Mexiko): Del chip al data center: México exporta el boom de la IA, pero el mayor valor de la cadena sigue fuera. Stand 2026-07-03. Verlässlichkeit: B (Fachpresse).
- Mexico Business News, nach einer Studie von Banco Base: Mexico's AI Hardware Exports Overtake Vehicle Shipments. Stand 2026-06-10. Verlässlichkeit: B (Fachpresse, Primärquelle Banco Base).
- Germany Trade & Invest (GTAI): Branche kompakt: Mexiko, Medizintechnik. Stand 2026-03-05. Verlässlichkeit: A (Außenwirtschaftsagentur des Bundes).
- Expansión (Wirtschaftsmedium, Mexiko), nach Daten der FEMIA: México, indispensable para las exportaciones aeroespaciales de EU. Stand 2026-03-03. Verlässlichkeit: B (Fachpresse, Primärquelle Branchenverband FEMIA).
- IMCO (Instituto Mexicano para la Competitividad, unabhängiger Thinktank): Índice de Competitividad Estatal 2026 (ICE 2026), Präsentation und Ergebnisse. Stand 2026-09-21. Verlässlichkeit: A (anerkannter Thinktank, offene Methodik).
- IMCO (Instituto Mexicano para la Competitividad, unabhängiger Thinktank): Índice de Competitividad Urbana 2026 (ICU 2026). Stand 2026-06. Verlässlichkeit: A (anerkannter Thinktank, offene Methodik).
- Energía Hoy (Fachmedium Energie, Mexiko): Empresas alemanas identifican nuevas oportunidades en México para impulsar la electrificación industrial. Stand 2026-10-05. Verlässlichkeit: B (Fachpresse).
- Germany Trade & Invest (GTAI), Podcast Weltmarkt: Podcast Weltmarkt, Folge 20: Mexiko, Einfallstor in die USA?. Stand 2024-07. Verlässlichkeit: B (Experteninterview im Podcast der Bundesagentur, Stand Juli 2024).
- Holland & Knight LLP (Wirtschaftskanzlei): México promulga oficialmente la reforma constitucional para reducir la jornada laboral. Stand 2026-03-05. Verlässlichkeit: B (Fachkanzlei, gibt Verfassungsänderung im DOF wieder).
- Garrigues (internationale Wirtschaftskanzlei), auf Basis des Beschlusses der CONASAMI: México. Acordado el incremento de los salarios mínimos para 2026. Stand 2025-12. Verlässlichkeit: B (Fachkanzlei, gibt amtlichen Beschluss wieder).
- Centro de Estudios de las Finanzas Públicas, Cámara de Diputados, auf Basis INEGI: Estimación oportuna del PIB, cuarto trimestre 2025 (INEGI), Nota des Centro de Estudios de las Finanzas Públicas. Stand 2026-01-30. Verlässlichkeit: A (amtliche Statistik INEGI, Parlamentsdienst).