SendaMarkteintritt und Geschäftsentwicklung zwischen Europa und Nordamerika
Warum Mexiko

Mexiko: eine ernsthafte Investitionschance.

Für globale Konzerne ist Mexiko ein Pflichtstandort: 33 der 40 DAX-Unternehmen haben hier eine eigene Gesellschaft, Niederlassung oder Repräsentanz.1 Sie fangen nicht bei null an. Kunden, Lieferketten und Fachkräfte sind schon da.

Deutsche Investitionen und Technologie, mit Stolz in Mexiko im Einsatz.

Ein Markt für sich

Mexiko ist nicht nur Werkbank.

Mit rund 134 Mio. Menschen ist Mexiko selbst ein großer Binnenmarkt,2 mit einer Industrie, die Maschinen, Komponenten, Automatisierung und Service braucht. Für viele Mittelständler beginnt der Weg nach Mexiko deshalb bei einem Kunden, der dort schon fertigt.

Für Sie heißt das: Der erste Schritt ist nicht die Standortsuche. Er ist, Ihre Zielkunden in Mexiko genau zu kennen.

Eine Plattform für Fertigung und Lieferketten

Die Industrie ist schon da.

Im Norden und im Bajío ist über Jahrzehnte ein Industrie-Ökosystem gewachsen, besonders in Automobil, Luft- und Raumfahrt und Elektronik. Mehr als 2.000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung sind in Mexiko registriert, rund ein Drittel davon produziert im Land. Von den 40 DAX-Konzernen sind 33 mit einer eigenen Gesellschaft, Niederlassung oder Repräsentanz vor Ort.1

Die großen DAX-Konzerne kommen mit eigenen Expansionsteams nach Mexiko. Der Mittelstand, über 99 % der Unternehmen in Deutschland, hat selten eines.3 Senda ist Ihr Expansionsteam.

Für Sie heißt das: Sie treffen auf Kunden, Zulieferer und Fachkräfte, die europäische Standards kennen. Entscheidend ist, ob die Zulieferer in Ihrer Nische schon da sind.

Mexiko im Vergleich: unsere Einschätzung

KriteriumMexikoChinaPolen, TschechienVietnam, IndienMarokko
Zugang zum US-MarktUSMCA-konforme Waren zollfrei7US-Zusatzzölle, Sätze ändern sich laufend8EU-Abkommen: meist 15 % US-Zoll8Laufende US-Verfahren, Sätze offen8Freihandelsabkommen mit EU und USA10
Nähe zum Absatzmarkt1 bis 3 Tage per Lkw in die USA3 bis 5 Wochen auf dem Seeweg in die USAPer Lkw nah an Kunden in der EU3 bis 5 Wochen auf dem SeewegPer Lkw-Fähre über Tanger nach Europa10
Industrielles ÖkosystemSehr reif in Automobil und ElektronikDas tiefste und breiteste ZulieferernetzStark in Automobil, eng mit der deutschen Industrie verflochtenWächst schnell, Vorprodukte oft noch importiertRund 230 ausländische Firmen im Fahrzeugbau10
ArbeitskostenWettbewerbsfähig bei Technikern und IngenieurenKein Niedriglohnland mehrHöher, in Zloty oder KronenAm niedrigstenModerat10
Energie und InfrastrukturKritisch bei Netzanschluss und WasserGut ausgebautStabile EU-NetzeJe nach Region unterschiedlichJe nach Standort unterschiedlich
Geopolitik und RechtsrahmenEng an die USA gebunden, USMCA wird jährlich überprüft9Höchstes Risiko aus Handelskonflikt und beim Schutz geistigen EigentumsEU-RechtIm Fokus laufender US-VerfahrenKleinerer Binnenmarkt, Fokus auf Export

Mexiko gewinnt, wenn Nordamerika Ihr Markt ist. USMCA-Ware zollfrei, Lkw statt Containerschiff und eine Industrie, die Ihre Standards schon spricht.

Polen oder Tschechien passen besser, wenn Ihre Kunden vor allem in der EU sitzen.

Vietnam oder Indien passen besser, wenn die Lohnkosten entscheiden und die USA nicht Ihr Hauptmarkt sind.

Marokko passt besser, wenn Sie Europa beliefern und eine Alternative zu Osteuropa suchen.

China bleibt stark beim Lieferantennetz. Die Frage ist, wie viel Risiko Sie dort bündeln wollen.

Einschätzung der Senda-Experten, Stand Oktober 2026. Zollangaben laut den genannten Quellen; die US-Zölle ändern sich laufend.

Quellen: Institut für Mittelstandsforschung · Auswärtiges Amt · AHK Mexiko / CAMEXA · Senda · Senda · Holland & Knight LLP · Baker Botts LLP · White & Case LLP · Germany Trade & Invest · Alle Quellen

Nordamerika

Ein Markt und, je nach Geschäftsmodell, die Drehscheibe nach Nordamerika.

2025 war Mexiko der größte Handelspartner der USA bei Waren und Dienstleistungen: 976,1 Mrd. US-Dollar insgesamt, davon 872,8 Mrd. US-Dollar Warenhandel. Ein großer Teil davon ist gemeinsame Produktion: Vorprodukte gehen in beide Richtungen über die Grenze.

Und der Trend zeigt nach oben: Von Januar bis August 2026 lieferte Mexiko Waren für 419,3 Mrd. US-Dollar in die USA, 18 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit 17,4 % der US-Importe ist Mexiko der größte Lieferant der USA, vor Kanada und Taiwan.11

Die USA sind das wichtigste Ziel deutscher Auslandsinvestitionen: 27,3 % des Bestands 2024, rund 460 Mrd. Euro, 102 % mehr als 2010.13 Neue Investitionen dort sind im ersten Halbjahr 2026 aber um 65 % eingebrochen, auf rund 4,3 Mrd. Euro.14 Der US-Markt bleibt das Ziel. Die Frage ist, von wo aus man ihn am besten beliefert.

Für manche Unternehmen ist Mexiko deshalb mehr als ein Markt: ein Standort, von dem aus sie auch Kunden in den USA und Kanada beliefern. Das gilt nicht automatisch. Es hängt von Produkt, Ursprungsregeln und Zöllen ab.

Die USMCA-Überprüfung, kurz erklärt

Das Abkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada (T-MEC) gilt bis 2036. Bei der Überprüfung am 1. Juli 2026 haben die USA einer Verlängerung nicht zugestimmt. Seitdem wird jährlich überprüft; für 2027 sammelt die US-Regierung bereits Stellungnahmen. Im Fragenkatalog fehlen gegenüber 2025 das Ziel eines „ausgewogenen Handels“ mit Mexiko und Kanada und der gemeinsame Wettbewerbsausschuss.16

Was sich verschieben kann: Ursprungsregeln und der nordamerikanische Anteil an Ihrem Produkt. Und damit die Frage, wo Sie fertigen, einkaufen und investieren.

Für Sie heißt das: Die Überprüfung ist kein Grund zu warten, sondern ein Grund, Szenarien vor der Standortentscheidung zu rechnen.

Quellen: El Financiero · Congressional Research Service · Institut der deutschen Wirtschaft · Reuters · White & Case LLP · Office of the United States Trade Representative · Office of the United States Trade Representative · Alle Quellen

Europa und Mexiko

Weniger Zölle, mehr Marktzugang.

Die EU und Mexiko haben ihr Handelsabkommen modernisiert. Es baut die meisten verbleibenden Zölle ab und öffnet mehr Möglichkeiten bei Dienstleistungen, Investitionen und öffentlichen Ausschreibungen, erstmals auch in den Bundesstaaten. Dazu kommen Regeln zu digitalem Handel und kritischen Rohstoffen.

  • Unterzeichnet22. Mai 2026
  • Zustimmung der EU abgeschlossen14. Juli 2026
  • Ratifizierung durch Mexikonach unserem Stand vom 6. Oktober 2026 noch nicht abgeschlossen
  • In Kraftzwei Monate nach gegenseitiger Notifizierung, Termin noch offen

Für deutsche Investoren gelten schon heute zwei Abkommen: das Doppelbesteuerungsabkommen von 2008, 2021 per Protokoll aktualisiert,19 und der Investitionsschutzvertrag, in Kraft seit 2001.20

Für Sie heißt das: Mexiko wird für europäische Unternehmen planbarer. Wer jetzt prüft, ist vorbereitet, wenn das Abkommen gilt.

Quellen: Rat der Europäischen Union · Europäische Kommission · Deutscher Bundestag · World Trade Institute · Alle Quellen

Investitionen

Das Kapital ist schon unterwegs.

2025 flossen 40,9 Mrd. US-Dollar ausländische Direktinvestitionen nach Mexiko, ein Rekord. 67,7 % davon waren reinvestierte Gewinne von Unternehmen, die bereits im Land sind.

Für Sie heißt das: Wer in Mexiko ist, investiert weiter. Das ist ein stärkeres Signal als jede Ankündigung.

Quellen: Secretaría de Economía · Alle Quellen

Industrie

Made in Mexico: steckt schon in Ihrem Auto, Ihrem Rechner und Ihrem Flugzeug.

Vier Branchen, in denen Mexiko längst fester Teil globaler Lieferketten ist.

Automobil
Rund 3,4 Mio. Fahrzeuge

2025 exportiert, 78,4 % davon in die USA.22 Mexiko ist weltweit fünftgrößter Hersteller und Exporteur von Pkw und viertgrößter Exporteur von Autoteilen.23

Ihre Kunden aus der Autoindustrie fertigen schon hier und brauchen Zulieferer vor Ort.

Computer und Server
85,4 Mrd. US-Dollar

Exporte von Computertechnik 2025, 144,8 % mehr als im Vorjahr, getrieben von KI-Servern.24 Damit liegen sie vor den Exporten fertiger Fahrzeuge.25

Rund 95 % der Komponenten werden importiert. Die Chance liegt in lokaler Wertschöpfung, nicht nur in der Montage.

Medizintechnik
20,5 Mrd. US-Dollar

Exporte 2025 nach vorläufigen Zahlen, mehr als 90 % davon in die USA. Mexiko ist der wichtigste Medizintechnik-Lieferant der USA, mit rund 175.000 Beschäftigten.26

Wer Medizintechnik in die USA liefert, findet hier ein eingespieltes Umfeld, vor allem in Baja California.

Luft- und Raumfahrt
10,7 Mrd. US-Dollar

Exporte 2024, rund 80 % davon in die USA. 368 Unternehmen (Mitte 2023), nach Branchenangaben der viertgrößte Exporteur weltweit.27

Strenge Zertifizierungen sind hier Alltag. Ein Vorteil für Zulieferer, die das schon können.

Für Sie heißt das: Sie fangen nicht auf der grünen Wiese an. Kunden, Lieferketten und Fachkräfte sind in diesen Branchen schon da.

Wir glauben an Mexiko.

Quellen: INEGI · U.S. International Trade Administration · Expansión · Mexico Business News · Germany Trade & Invest · Expansión · Alle Quellen

Standorte

Mexiko ist nicht ein Standort, sondern zweiunddreißig.

Das IMCO, ein unabhängiger mexikanischer Thinktank, vergleicht jedes Jahr alle Bundesstaaten und die großen Städte: nach Wirtschaft, Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Gesellschaft, Rechtsstaat und Regierungsführung. Wählen Sie den Faktor, der für Ihr Vorhaben zählt, filtern Sie nach Region oder sehen Sie, wer aufholt.

  1. 1Mexiko-StadtSpitze bei Talent und Hochschulbildung=
  2. 2QuerétaroAuto, Luft- und Raumfahrt, Rechenzentren▲ 4
  3. 3Nuevo LeónSeit 2006 Platz 1 bei komplexen Innovationssektoren=
  4. 4CoahuilaExportstark, Autoindustrie▲ 3
  5. 5Baja California SurTourismus, relativ hohe Löhne, wenig Informalität▼ 3
  6. 6JaliscoVielfältige Wirtschaft, Innovationskraft▼ 2
  7. 7Yucatán▲ 3
  8. 8AguascalientesEng in nordamerikanische Lieferketten eingebunden▼ 3
  9. 9Quintana Roo▲ 12
  10. 10San Luis Potosí▲ 2
  11. 11Tamaulipas▲ 4
  12. 12SonoraIndustrie, gut ausgebildete Fachkräfte▼ 3
  13. 13Campeche▲ 6
  14. 14Nayarit▲ 8
  15. 15ChihuahuaExporte: 108 % des BIP, Elektronik und Computer▼ 7
  16. 16Guanajuato▼ 3
  17. 17Baja CaliforniaExporte: 78,6 % des BIP▼ 6
  18. 18Tlaxcala▼ 1
  19. 19Bundesstaat Mexiko▲ 4
  20. 20Colima▼ 2
  21. 21Hidalgo▼ 7
  22. 22Durango▼ 2
  23. 23Sinaloa▼ 7
  24. 24Tabasco▲ 1
  25. 25Veracruz▲ 1
  26. 26Puebla▼ 2
  27. 27Chiapas▲ 5
  28. 28Zacatecas=
  29. 29Morelos▼ 2
  30. 30Michoacán▼ 1
  31. 31Oaxaca▼ 1
  32. 32Guerrero▼ 1

Die Zusätze unter zehn Bundesstaaten zeigen die Stärken, für die das IMCO sie zum 20-jährigen Jubiläum des Index ausgezeichnet hat.

▲ ▼ Plätze gewonnen oder verloren gegenüber 2025 (Gesamtrangliste).

Rangliste: IMCO, Índice de Competitividad Estatal 2026 (32 Bundesstaaten) und Índice de Competitividad Urbana 2026 (72 Städte, Rang innerhalb der Größenklasse). Regionen: Senda-Einteilung.

Für Sie heißt das: Querétaro liegt in beiden Ranglisten ganz vorn. Für Ihren Business Case zählt aber nicht der Platz, sondern Ihr Engpass: Fachkräfte, Strom, Zulieferer oder Sicherheit. Genau das prüfen wir vor Ort.

Quellen: IMCO · IMCO · Alle Quellen

Der Haken

Mexiko ist nicht einfach. Aber jedes Risiko ist eine Variable, kein Urteil.

Wir beschönigen nichts. Wir reduzieren Mexiko aber auch nicht auf seine Risiken. Die richtige Frage ist nie, ob Mexiko Probleme hat, sondern ob Ihr Standort, Ihre Branche und Ihr Betriebsmodell damit umgehen können.

Strom

Netzanschluss und Versorgung schwanken je nach Region, grüner Strom ist knapp.

Für energieintensive Fertigung wird der Standort zur Stromfrage: Netzanschluss, Eigenerzeugung und Vertrag prüfen, bevor Kapital fließt.

Hier schließt sich ein Kreis: Deutsche Investitionen brauchen Strom und bringen zugleich Technik mit, die Mexikos Netz stärken kann. Auf der Energie-Geschäftsreise des Bundeswirtschaftsministeriums 2026 sahen deutsche Anbieter Chancen bei Smart Grids, Speichern und dezentraler Erzeugung.30

Wasser

Die Verfügbarkeit unterscheidet sich stark nach Region und Branche.

Wer Wasser bei der Standortwahl von Anfang an mitdenkt, macht daraus einen Vorteil.

Handelsregeln

Das USMCA wird jährlich überprüft.

Wer die Szenarien früh kennt, entscheidet besser über Beschaffung, Fertigung und Investition.

Arbeitskosten

Die Wochenarbeitszeit sinkt stufenweise auf 40 Stunden bis 2030. Der Mindestlohn stieg 2026 um 13 %.

Rechnen Sie mit den realen Kosten Ihrer Fachkräfte, nicht mit dem Mindestlohn. Das gehört in den Business Case. Zum Lohnometer

Genehmigungen

Vorgaben unterscheiden sich nach Tätigkeit, Bundesstaat und Betriebsmodell.

Wer die Abläufe vor Ort kennt, gewinnt Zeit. Zusagen gehören schriftlich festgehalten.

Verträge

Streitfälle vor mexikanischen Gerichten können sich lange hinziehen.

Schiedsklausel, Gerichtsstand und Investitionsschutz gehören in den Vertrag, bevor unterschrieben wird.

Sicherheit

Die Lage unterscheidet sich stark nach Region, Branche und Route.

Die richtige Frage ist, wie Ihr Standort, Ihre Transporte und Ihre Entsandten konkret aufgestellt werden.

Wachstum

Das BIP wuchs 2025 real nur um 0,5 %.

Die Chance liegt nicht im Durchschnitt, sondern in bestimmten Branchen, Regionen und Lieferketten.

Quellen: Energía Hoy · Germany Trade & Invest · White & Case LLP · Holland & Knight LLP · Garrigues · Centro de Estudios de las Finanzas Públicas · Alle Quellen

Fragen aus dem Investitionsausschuss

Die zehn Fragen, die jeder Investitionsausschuss stellt.

Wer aus Europa nach Mexiko geht, fragt nicht romantisch, sondern operativ, finanziell und nach dem Risiko. Hier sind die Fragen und was wirklich dahintersteckt.

Betrieb und Infrastruktur

Wie sicher ist die Versorgung mit Strom und Wasser für industrielle Prozesse?

Was dahintersteckt: Engpässe im Netz der CFE und Wasserknappheit im Norden sind bekannt. Gefragt sind Industrieparks mit eigenen Umspannwerken oder fertigen Anlagen zur Eigenerzeugung.

Wie gut sind die lokalen Zulieferer der zweiten und dritten Ebene?

Was dahintersteckt: Ein europäischer Maschinenbauer will nicht jede Schraube und jede Wärmebehandlung aus Europa importieren. Die Frage ist, ob es im Bajío oder im Norden ISO-zertifizierte Werkstätten gibt oder ob die Lieferkette von Grund auf entwickelt werden muss.

Kosten, Finanzen und Rendite

Was kosten Ingenieure und Techniker wirklich, bereinigt um Produktivität?

Was dahintersteckt: Der Mindestlohn ist dafür nicht relevant. Gebraucht werden Fachleute für Automatisierung, Mechatronik und Werkzeugbau, verglichen mit den Kosten pro Stunde in Osteuropa oder Vietnam.

Wie wirken sich die lokalen Steuerregeln und die Rückführung von Gewinnen aus?

Was dahintersteckt: Steuermodelle, Doppelbesteuerungsabkommen wie das zwischen Mexiko und Deutschland und ein reibungsloser Weg, Dividenden an die Muttergesellschaft in Europa zu überweisen.

Risiko, Sicherheit und Recht

Wie wird das Sicherheitsrisiko beim Warentransport und für entsandte Mitarbeitende gesteuert?

Was dahintersteckt: Diebstahl im Straßengüterverkehr auf bestimmten Strecken und die Reisehinweise der eigenen Regierung. Erwartet werden klare Abläufe: geschlossene Industrieparks, begleitete Transporte, sichere Routen zu Häfen und Grenze.

Welche Rechtssicherheit und regulatorische Stabilität bietet das Land mittel- und langfristig?

Was dahintersteckt: Änderungen in der Energie- und Arbeitspolitik. Die Frage ist, ob Verträge und gewerbliche Schutzrechte durch die geltenden internationalen Abkommen geschützt sind.

Markt und Handelsabkommen

Welche Ursprungsregeln gelten unter dem USMCA, damit unser Produkt als „Made in Mexico“ gilt?

Was dahintersteckt: Die Fertigung in Mexiko nützt wenig, wenn beim Export in die USA doch Zölle fällig werden, weil der europäische Anteil der Komponenten zu hoch ist. Gebraucht wird eine saubere rechtliche Ursprungsplanung.

Wie lange dauert es wirklich von der Entscheidung bis zum ersten produzierten Teil?

Was dahintersteckt: Behördliche Fristen für Umweltgenehmigungen, Baugenehmigungen und die Registrierung beim SAT. Niemand will, dass aus einem Projekt von sechs Monaten eines von achtzehn wird.

Kultur und Talente

Wie hoch ist die Fluktuation in den großen Industriezentren, und wie lässt sie sich steuern?

Was dahintersteckt: In stark ausgelasteten Regionen wie Ciudad Juárez, Tijuana oder Monterrey kann die Fluktuation für einen Mittelständler, der viel in technische Ausbildung investiert, zerstörerisch sein. Gesucht sind Regionen mit stabilerem Arbeitsmarkt.

Gibt es die nötige Infrastruktur, wenn wir europäische Ingenieure vorübergehend oder dauerhaft entsenden?

Was dahintersteckt: Internationale Krankenhäuser, zweisprachige Schulen oder deutsche und französische Schulen, wie es sie etwa in Puebla, Mexiko-Stadt oder Querétaro gibt, und gute Lebensqualität für Führungskräfte.

Einschätzung der Senda-Experten, Stand Oktober 2026. Die Antworten für Ihr Unternehmen erarbeiten wir mit Ihnen in der ersten Phase, mit Quellen.

Die Senda-Frage

Lohnt sich Mexiko für Ihr Unternehmen? Und wenn ja, wie treten Sie richtig ein?

Das klären wir mit Ihnen: erst mit Zahlen und Quellen, dann vor Ort. Chance ohne Naivität, Risiko ohne Lähmung.

Quellen und Stand der Angaben

Alle Zahlen dieser Seite und alle Antworten von Miguel stammen aus diesen Quellen. Werte mit dem Hinweis „Einschätzung der Senda-Experten“ sind Richtwerte aus der Praxis, keine amtliche Statistik.

Alle Quellen anzeigen
  1. Senda (eigene Auswertung von Unternehmensangaben und Fachpresse): DAX-40-Konzerne mit eigener Gesellschaft in Mexiko (Senda-Recherche aus Unternehmensquellen). Stand 2026-10. Verlässlichkeit: B (eigene Recherche; Belege je Unternehmen in der Senda-Arbeitsliste).
  2. Consejo Nacional de Población (CONAPO), berichtet von El Congresista: Proyección de la población de México a mitad de 2026 (CONAPO). Stand 2026-01-06. Verlässlichkeit: B (Presse, Primärquelle amtliche Projektion des CONAPO).
  3. Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn: Kleine und mittlere Unternehmen: volkswirtschaftlicher Beitrag (Pressemitteilung IfM Bonn, verbreitet über idw). Stand 2026-07-06. Verlässlichkeit: A (Forschungsinstitut, amtliche Unternehmensstatistik).
  4. Auswärtiges Amt: Deutschland und Mexiko. Bilaterale Beziehungen. Stand 2026-10-01. Verlässlichkeit: A (Bundesregierung).
  5. AHK Mexiko / CAMEXA: Startseite AHK Mexiko (Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer). laufend aktualisiert. Verlässlichkeit: A- (offizielle Auslandshandelskammer, Eigenangabe).
  6. Senda, Einschätzung der Senda-Experten: Strategische Entscheidungsmatrix: Mexiko im industriellen Vergleich (Einschätzung der Senda-Experten). Stand 2026-10. Verlässlichkeit: Einschätzung der Senda-Experten (Richtwerte aus der Praxis, keine amtliche Statistik).
  7. Holland & Knight LLP (internationale Wirtschaftskanzlei): Mexico Retains Preferential Access Under USMCA Despite New U.S. Forced Labor Tariffs. Stand 2026-07-23. Verlässlichkeit: B (Fachkanzlei).
  8. Baker Botts LLP (internationale Wirtschaftskanzlei): Trump Tariff Tracker, July 2, 2026. Stand 2026-07-02. Verlässlichkeit: B (Fachkanzlei).
  9. White & Case LLP (internationale Wirtschaftskanzlei): USMCA 2026 Joint Review. United States declines to extend Agreement, triggering annual reviews. Stand 2026-07. Verlässlichkeit: B (Fachkanzlei, sekundär; Primärquelle USTR).
  10. Germany Trade & Invest (GTAI): Produktionsstandort Marokko. Stand 2025-06-25. Verlässlichkeit: A (Außenwirtschaftsagentur des Bundes).
  11. El Financiero (Wirtschaftszeitung, Mexiko), nach Daten des U.S. Census Bureau: México rompe récord y exporta 419 mil millones de dólares a EU en ocho meses. Stand 2026-10-07. Verlässlichkeit: B (Fachpresse, Primärquelle U.S. Census Bureau).
  12. Congressional Research Service (Forschungsdienst des US-Kongresses): U.S.-Mexico Trade Relations (In Focus IF11175). Stand 2026-08-13. Verlässlichkeit: A (US-Kongress, amtliche Analyse).
  13. Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Köln: Deutsche Auslandsinvestitionen: Seit 2010 mehr als verdoppelt (Pressemitteilung zum IW-Report 39/2026, Samina Sultan, Jürgen Matthes). Stand 2026-10-06. Verlässlichkeit: A (Wirtschaftsforschungsinstitut, Daten der Deutschen Bundesbank).
  14. Reuters, nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft auf Basis von Bundesbank-Daten: IW: Deutsche Firmen drosseln USA-Investitionen um zwei Drittel (Reuters). Stand 2026-08-17. Verlässlichkeit: B (Nachrichtenagentur, Daten von IW und Bundesbank).
  15. Office of the United States Trade Representative (USTR): USTR Seeks Public Comment on the 2027 Joint Review of USMCA. Stand 2026-10-02. Verlässlichkeit: A (US-Regierung).
  16. Office of the United States Trade Representative (USTR), Federal Register: Request for Comments on the Operation of the USMCA (Federal Register, 91 FR 63379, 5. Oktober 2026), verglichen mit der Bekanntmachung vom 17. September 2025. Stand 2026-10-05. Verlässlichkeit: A (US-Regierung, amtliche Bekanntmachung).
  17. Rat der Europäischen Union: EU-Mexico: Council gives final approval to modernised trade agreement" (Pressemitteilung). Stand 2026-07-14. Verlässlichkeit: A (Rat der EU).
  18. Europäische Kommission, Generaldirektion Handel: EU-Mexico Modernised Global Agreement. Agreement page and factsheet "General benefits. Stand 2026-05-22. Verlässlichkeit: A (Europäische Kommission).
  19. Deutscher Bundestag (hib 351/2022, Finanzausschuss): Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland–Mexiko vom 9. Juli 2008, geändert durch Protokoll vom 8. Oktober 2021. Stand 2022-07-06. Verlässlichkeit: A (Bundestag).
  20. World Trade Institute (WTI), Vertragsdatenbank; UNCTAD Investment Policy Hub: Investitionsförderungs- und -schutzvertrag Deutschland–Mexiko (unterzeichnet 25. August 1998, in Kraft seit 23. Februar 2001). Stand 2001-02-23. Verlässlichkeit: A (Vertragstext in amtlicher Vertragsdatenbank).
  21. Secretaría de Economía (Wirtschaftsministerium Mexiko), berichtet von El Financiero: Inversión Extranjera Directa 2025 (Bericht der Secretaría de Economía, berichtet von El Financiero). Stand 2026-02-25. Verlässlichkeit: A (amtliche Zahl), über B (Wirtschaftspresse) wiedergegeben.
  22. INEGI (Statistikamt Mexiko): Registro administrativo de la industria automotriz de vehículos ligeros (RAIAVL), enero a diciembre de 2025. Stand 2026-01-09. Verlässlichkeit: A (amtliche Statistik).
  23. U.S. International Trade Administration (trade.gov): Mexico Country Commercial Guide: Automotive Industry. Stand 2026-02-11. Verlässlichkeit: A (Regierungsbehörde).
  24. Expansión (Wirtschaftsmedium, Mexiko): Del chip al data center: México exporta el boom de la IA, pero el mayor valor de la cadena sigue fuera. Stand 2026-07-03. Verlässlichkeit: B (Fachpresse).
  25. Mexico Business News, nach einer Studie von Banco Base: Mexico's AI Hardware Exports Overtake Vehicle Shipments. Stand 2026-06-10. Verlässlichkeit: B (Fachpresse, Primärquelle Banco Base).
  26. Germany Trade & Invest (GTAI): Branche kompakt: Mexiko, Medizintechnik. Stand 2026-03-05. Verlässlichkeit: A (Außenwirtschaftsagentur des Bundes).
  27. Expansión (Wirtschaftsmedium, Mexiko), nach Daten der FEMIA: México, indispensable para las exportaciones aeroespaciales de EU. Stand 2026-03-03. Verlässlichkeit: B (Fachpresse, Primärquelle Branchenverband FEMIA).
  28. IMCO (Instituto Mexicano para la Competitividad, unabhängiger Thinktank): Índice de Competitividad Estatal 2026 (ICE 2026), Präsentation und Ergebnisse. Stand 2026-09-21. Verlässlichkeit: A (anerkannter Thinktank, offene Methodik).
  29. IMCO (Instituto Mexicano para la Competitividad, unabhängiger Thinktank): Índice de Competitividad Urbana 2026 (ICU 2026). Stand 2026-06. Verlässlichkeit: A (anerkannter Thinktank, offene Methodik).
  30. Energía Hoy (Fachmedium Energie, Mexiko): Empresas alemanas identifican nuevas oportunidades en México para impulsar la electrificación industrial. Stand 2026-10-05. Verlässlichkeit: B (Fachpresse).
  31. Germany Trade & Invest (GTAI), Podcast Weltmarkt: Podcast Weltmarkt, Folge 20: Mexiko, Einfallstor in die USA?. Stand 2024-07. Verlässlichkeit: B (Experteninterview im Podcast der Bundesagentur, Stand Juli 2024).
  32. Holland & Knight LLP (Wirtschaftskanzlei): México promulga oficialmente la reforma constitucional para reducir la jornada laboral. Stand 2026-03-05. Verlässlichkeit: B (Fachkanzlei, gibt Verfassungsänderung im DOF wieder).
  33. Garrigues (internationale Wirtschaftskanzlei), auf Basis des Beschlusses der CONASAMI: México. Acordado el incremento de los salarios mínimos para 2026. Stand 2025-12. Verlässlichkeit: B (Fachkanzlei, gibt amtlichen Beschluss wieder).
  34. Centro de Estudios de las Finanzas Públicas, Cámara de Diputados, auf Basis INEGI: Estimación oportuna del PIB, cuarto trimestre 2025 (INEGI), Nota des Centro de Estudios de las Finanzas Públicas. Stand 2026-01-30. Verlässlichkeit: A (amtliche Statistik INEGI, Parlamentsdienst).